VTN-Vorteil:

Vergüten

1. Das Verfahren
Das Vergüten wird den thermischen Wärmebehandlungsverfahren zugeordnet. Es handelt sich hierbei um ein kombiniertes Wärmebehandlungsverfahren von Härten mit einem nachfolgenden Anlassen. Härten ist ein Wärmebehandlungsverfahren, das aus Austenitisieren und schnellem Abkühlen besteht. Dabei erfolgt eine Härtezunahme durch eine mehr oder weniger vollständige Umwandlung des Austenits in Martensit und gegebenenfalls in Bainit. Beim Anlassen handelt es sich um ein- oder mehrmaliges Erwärmen eines gehärteten Werkstücks zur Erzielung vorgegebener mechanischer Eigenschaften.

2. Geeignete Werkstoffe
Alle härtbaren Stähle.

3. Vorzüge dieser Wärmebehandlung
Hohe Standfestigkeit, hohe Dauerschwingfestigkeit, gute Zug- und Kerbschlagzähigkeit und gute Biegewechselfestigkeit. Das Vergüten schafft ideale Voraussetzungen für spätere thermochemische Wärmebehandlungen

4. Kundenangaben zur Wärmebehandlung
Zur Durchführung des Vergütens werden folgende Angaben benötigt:

  • Material- / Werkstoffbezeichnung
  • Angabe der Härte und Härteprüfstelle